Medaillen mit Bezug zur TH Aachen

Erster Preis Medaille des Aachener Polytechnikums

Die silberne „Erckens - Medaille“ wurde im Jahr 1874 von dem Aachener Tuchfabrikanten Oscar Erckens gestiftet und ist die erste Preis-Medaille der Technischen Hochschule zu Aachen. Diese Medaille wurde von dem berühmten Medailleur H.F. Brehmer geschaffen und nach ihrer Ferstigstellung 1876 bis in die Jahre des ersten Weltkriegs an Diplomanden verliehen, die ihre Abschlußprüfung „mit Auszeichnung“ abgeschlossen hatten. Der Stiftungsbetrag von 500 Talern sollte die Kosten für die Schaffung der Medaille tragen, aber zusätzlich auch noch die Kosten für die Prägungen der ersten Jahre. Aus diesem Grund wurde für die Rückseite der Medaille ( „Erster Preis“ ) der Prägestempel der Hochschule Hannover mitbenutzt, deren Preis-Medaille Brehmer ebenfalls geschaffen hatte.
Einer von ursprünglich zwei Probeabschlägen in Bronze ist im Aachener Münzkabinett erhalten.

Die Vorderseite trägt die Umschrift „POLYTECHNISCHE SCHULE ZU AACHEN“ , „GEGRÜNDET 1870“ und in kleiner Schrift „BREHMER. F.“
Die Abbildung zeigt die sitzende Minerva mit Lorbeerkranz als Symbol des Sieges in der rechten hand, sowie einem Schild mit dem Haupt der Medusa, ihm ist der sitzende preussische Adler zugewandt.  Die Disziplinen des Polytechnikums sind allegorisch dargestellt: die griechischen Säulen rechts der Minerva stehen für die Architektur, die Lokomotive auf dem Viadukt für Bautechnik, links der Minerva die Grubenlampe für Bergbau, Retorte für technische Chemie sowie Gasbehälter und Fernrohr für Physik.

Die Rückseite zeigt den Schriftzug „ERSTER PREIS“, umrahmt von einem nach oben offenen Lorbeerkranz.

Gewicht 150g Feinsilber, Durchmesser 64,5mm

Die hochinteressante Entstehungsgeschichte dieser Medaille hat H. Lepper recherchiert und veröffentlicht.

Name des Preisträgers in den Rand graviert

Springorum Medaille

benannt nach dem Kommerzienrat Dr.-Ing.E.h. Friedrich Springorum, Dortmund, dem Mitbegründer der Gesellschaft von Freunden der Aachener Hochschule; er hat sie von ihrer Gründung am 3. August 1918 an bis zum Jahre 1925 als Vorsitzender geleitet. Als Ausdruck des Dankes für sein erfolgreiches Wirken für die Gesellschaft und die Hochschule, zu deren frühesten Studenten er gehörte, beschloss die Mitgliederversammlung der Gesellschaft am 8. August 1925, die Springorum-Gedenkmedaille zu stiften.

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der RWTH Aachen e. V. selbst vergibt für die Diplomanden und Magister eines Jahrgangs, die ihr Examen mit Auszeichnung bestehen, die Springorum-Denkmünze.

Die von Professor Bagdon, Dortmund, geschaffene Gedenkmedaille wird auf Antrag der Fakultäten von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen den Studierenden, die Ihre Diplom-, Magister- oder Masterprüfung mit Auszeichnung bestanden haben, verliehen.

Auf der Vorderseite der Bronze-Medaille ist der Kopf von Dr. Springorum nach links abgebildet. Die Umschrift lautet: FRIEDRICH SPRINGORUM EIN FREUND UND FÖRDERER DER TECHNISCHEN HOCHSCHULE ZU AACHEN.

Die Rückseite zeigt die Athene mit Lanze und Schild, neben ihr der Adler; stehend auf einem Sockel, darauf die Worte: MENS AGITAT MOLEM. (Der Geist bewegt die Materie). Die Umschrift lautet: GESTIFTET IM JAHRE 1925 DURCH DIE GESELLSCHAFT VON FREUNDEN DER AACHENER HOCHSCHULE.



Medaille auf Professor Otto Intze

einseitige Bronzegussmedaille auf Otto Intze (1843-1904), 1870 bis 1904 Rektor der Technischen Hochschule zu Aachen. 66,7 mm

Medaille auf Dr Wilhelm Wehrenpfennig

Bronzegussmedaille auf den 70. Geburtstag des Berliner Oberregierungsrats Wilhelm Wehrenpfennig.

Dr. phil. Wilhelm Wehrenpfennig hatte sich U. a. als Ministerialdezernent für das höhere technische Unterichtswesen im Kultusministerium große Verdienste um die Aachener Hochschule erworben.

Dafür wurde er vom Senat der Aachener Hochschule bereits am 26. März 1900 zum ersten Ehrendoktor ernannt.

Diese Bronzemedaille zeigt Dr. Wehrenpfennig mit seinem Porträt nach rechts.

Das Gewicht beträgt 60 Gramm, bei einem Durchmesser von 51 mm.

Die Umschrift lautet:

DR. WILHELM WEHRENPFENNIG.

Auf der Rückseite lautet die neunzeilige Legende:

DEM TREUEN FREUNDE UND FÖRDERER DER TECHNISCHEN HOCHSCHULEN IN DANKBARKEIT DIE LEHRKÖRPER AACHEN BERLIN HANNOVER

Borchers Plakette

benannt nach ihrem Stifter Geheimrat Professor Dr. Dr.-Ing.E.h. Wilhelm Borchers. Er war vom 1. Oktober 1897 bis zu seinem Tode am 6. Januar 1925 Ordinarius für Metallhüttenkunde an der hiesigen Hochschule. In den Jahren 1904-1909 stand er der Hochschule als Rektor vor. Es ist nur allzu verständlich, wenn man dieser verdienstvollen Tätigkeit durch die Erstellung einer Ehrenplakette eine entsprechende Würdigung zuteil werden lässt. Gleichzeitig wurde aus diesem Grunde am 1. Juli 1909 die Borchers-Stiftung gegründet.

Der Rektor der RWTH Aachen zeichnet seit 1909 in jedem Jahr diejenigen Doktoranden der Fakultäten, die ihre Promotion mit „summa cum laude“, also "mit Auszeichnung" abgeschlossen haben, mit der Borchers-Plakette aus.

 

Die Vorderseite zeigt ein Reliefportrait Borchers, die Initialen des Medailleurs AK ( A. Krämer ) an der rechten Schulter.

Die Borchers-Plakette trägt auf der Rückseite die Inschrift: WILHELM BORCHERS FÖRDERER DER TECHNISCHEN HOCHSCHULE ZU AACHEN REKTOR MDCCCCIV-MDCCCCIX, eine Gravur mit dem Namen des Ausgezeichneten sowie das Datum der Doktor-Urkunde.

Gewicht 188g, Größe 73x96mm.



Medaille auf Professor Wilhelm Borchers

Bronzegussmedaille auf Wilhelm Borchers, 1904 bis 1909 Rektor der Technischen Hochschule zu Aachen. 90 mm

Medaille Technische Hochschule Aachen, 3. Reich

Bronzegussmedaille von Hans Schwegele.

Preismedaille, Rückseite mit freier Fläche zur Gravur zwischen Adler und Hakenkreuz mit Lobeerzweigen.

62 mm; 106,5 g

Auf die Eröffnung der Medizinischen Fakultät der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH)

Gussmedaille 1966, von Guido Goetz.

Ausführung in Bronze und Silber.

Die Vorderseite zeigt eine Darstellung der Hygieia eine Schale des Aachener Heilwassers haltend neben einer Säule stehend, daneben das Aachener Stadtwappen mit dem Adler.

Die Rückseite zeigt Äskulapstab und Zahnrad als Symbol der Technik zwischen der Inschrift:

MEDIZINISCHE FAKULTÄT DER RHEINISCH WESTFÄLISCHEN TECHNISCHEN HOCHSCHULE AACHEN 18 JVNI 1966

(mit Signatur G Goetz)

Gewicht Gewicht 105g, Durchmesser 85mm

 



15 Jahre Institut für Geschichte der Medizin und des Krankenhauswesens der Technischen Hochschule Aachen (RWTH), 1996

Gussmedaille aus Weißmetall von Güttler (Punzierung G95)

Abbildung der ehemaligen Kapelle des Lepraspitals Melaten

Seitenansicht des Klinikums der RWTH Aachen in Melaten

Einzelnummerierung der Medaillen durch Punzierung auf dem Seitenrand: G   40

Durchmesser 80mm, Auflage 100 Stück

15 Jahre Institut für Geschichte der Medizin und des Krankenhauswesens der Technischen Hochschule Aachen (RWTH), 1996

Bleigussmedaille von Güttler (Punzierung G95)

Durchmesser 81mm

Auf 125 Jahre Technische Hochschule Aachen

Bronzemedaille des Instituts für Metallurgie und Werkstoffkunde

Die Vorderseite zeigt ein Atomgitter mit 9 Atomen und trägt die Umschrift  "METALLURGIE & WERKSTOFFTECHNIK  - 125 JAHRE -".

Die Abbildung auf der Rückseite zeigt einen Schmelztiegel, aus dem flüssiges Metall in eine Gießform fließt, am oberen Rand der Schriftzug "-RWTH AACHEN-".

Gewicht 9,35g, Durchmesser 26mm

Eisengußmedaille

Institut für Bergbaukunde RWTH Aachen

Eisengußmedaille

Institut für Eisenhüttenkunde RWTH Aachen

einseitige Medaille

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zweiseitige Medaille

125 Jahre RWTH Aachen, Alma Mater Aquensis

Silbermedaille 1995