Unsere Sammlerbörse ist wieder eröffnet!

 

 

Liebe Münzfreunde,

anbei die aktuellen Hinweise zu unseren Treffen mit der Bitte um entsprechende Beachtung!!!

 

Es gilt die neue Corona-Schutzverordnung:

 

*Zutritt haben ausschließlich vollständig Geimpfte, Genesene und negativ Getestete (Schnelltest nicht älter als 24, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden).

 

*Entsprechende Nachweise müssen an der Kasse vorgelegt werden.

 

*Im Haus muss von allen durchgehend (also auch am Platz!) Maske getragen werden.

 

18.12.2021      15:00 - 17:00 Uhr              Münzbörse und numismatische Beratung

 

vorrausichtliche Termine 2022:

          

15.01.2022      15:00 - 17:00 Uhr

19.02.2022      15:00 - 17:00 Uhr

19.03.2022      15:00 - 17:00 Uhr

16.04.2022      15:00 - 17:00 Uhr

21.05.2022      15:00 - 17:00 Uhr

18.06.2022      15:00 - 17:00 Uhr

16.07.2022      15:00 - 17:00 Uhr

20.08.2022      15:00 - 17:00 Uhr

17.09.2022      15:00 - 17:00 Uhr

15.10.2022      15:00 - 17:00 Uhr

19.11.2022      15:00 - 17:00 Uhr

17.12.2022      15:00 - 17:00 Uhr

 

Alle Termine vorbehaltlich der weiteren positiven Entwicklung der Corona-Pandemie!

 

Gäste sind wie immer zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen !

 

Wer kann etwas zu diesem Gegenstempel auf dem 12 Heller von 1794 sagen?

Der große Stempel in Druckbuchstaben kann als FLE oder ELE gelesen werden, der kleine in Schreibschrift hingegen eindeutig als FLE. Die Form dieser Buchstaben ähnelt stark einer alten französischen Schreibweise.

Bisherige Deutungsversuche gehen in die Richtung "Armenmarke", mit verbürgtem ELE als Abkürzung für ELEEMOSYNA (griechisch für "Almosen"). Das wohl eindeutige FLE auf dem 12 Heller spricht eher gegen diese These.

In Hinblick auf die französischen Buchstabentypen der Schreibschrift steht FLE auch als bekannte und feststehende Abkürzung für "Francais Langue Étrangère" zur Diskussion, da das 12 Hellerstück weit in die Zeit der französischen Besatzung reicht, als "Propaganda" sozusagen.

Die französische Besatzung dauerte bis zum Wiener Kongress 1815, nachweislich kursierten die 12 Hellerstücke jedoch bis weit nach 1850 als Zahlungsmittel in Aachen - die 12 Heller "Reichsstadt Achen" waren definitiv beliebter als die verhasste preussische Währung der neuen Besatzer.

Antworten und Vorschläge zu dem FLE-Gegenstempel gerne auf die Web-Email

Willkommen

Die zahlreichen Münzen Aachener Prägung sind Zeugen der reichen Vergangenheit einer stolzen Stadt. Überragende Bedeutung erhielt Aachen erstmalig als Lieblingpfalz Karls des Grossen, nachdem es bereits über Jahrhunderte hinweg wegen seiner heissen Schwefelquellen ein weit über seine Grenzen bekannter Badeort war – und es bis in unsere Zeit ist. Als Krönungsort diente Aachen über nahezu 6 Jahrhunderte als Legitimationsstätte für die deutschen Könige. Die Reichsherrlichkeit und Freiheit Aachen’s endete erst unter der französischen Besatzung im Jahr 1790 und der Annektion durch Preussen im Jahr 1815 (Wiener Kongress).

Systematik der Münzen

 

Die für die Aachener Münzen angewendete Systematik entspricht der Katalogisierung nach Prof Karl Gerd Krumbach. Neu aufgefundene, bei Krumbach nicht editierte Münzen wurden seiner Einteilung entsprechend eingeordnet.

Auf Münzbeschreibungen wird verzichtet, da die geeignete Literatur einfach und preiswert zugänglich ist, und insbesondere die Katalogwerke von Krumbach hervorragende Hintergrundinformation und ausführliche Beschreibung der Münzen bieten.

Literatur

 

Um eine Übersicht über die zahlreichen Münzen Aachener Prägung zu erhalten und zu bewahren, ist das Studium und die Beachtung wichtiger Literatur zu diesem Thema unabdingbar.  

Zu den ersten bedeutenden Werken zählen zweifellos Karl Franz Meyer's "Aachen'sche Geschichten" von 1781 und natürlich das grundlegende lexikalische Werk "Die Aachener Münzen" von Julius Menadier aus dem Jahr 1913.

Ab 1976 hat Karl Gerd Krumbach dieses Werk grundlegend überarbeitet und eine neue übersichtliche Systematik eingeführt. Er konnte viele Fehler korrigieren und zahlreiche, neu aufgefundene Münzen hinzufügen.

War Krumbach wie Menadier auf Zugang zu Sammlungen und andere, gedruckte Informationen, z.B. Auktionskataloge, angewiesen, bietet das Internet heutzutage weit darüberhinausgehende Möglichkeiten.

 

In der Zeit der Inflation ( 1918 - 1924 ) wurde wie in anderen Städten so auch in Aachen Münznotgeld und Papiernotgeld herausgegeben. Walter Funck und Friedhelm Merkelbach haben diese in umfangreichen Nachschlagewerken detailliert zusammengestellt.

Nachlass Prof. Krumbach:

          75 Jahre Aachener Münzfreunde

Jubiläumsmedaille der Aachener Münzfreunde.

Diese Medaille ist in Kupfer- und in Silberprägung erhältlich.


Nähere Info:

Jubiläumsmedaillen.pdf
PDF-Dokument [306.0 KB]

Festschrift

Die Aachener Münzfreunde bieten eine mehr als 100seitige Festschrift zum 75jährigen Bestehen an, die für 12€ erworben werden kann, auch auf dem Postweg.

Bestellformular Festschrift.pdf
PDF-Dokument [50.8 KB]

Neu: Silbermedaille "Juncheitsgroschen"

Anläßlich des 75jährigen Bestehens der Aachener Münzfreunde wird eine Sondermedaille in Silberausführung geprägt, die einen Aachener Juncheitsgroschen zeigt.

Aachener Juncheitsgroschen waren ab 1372 die ersten europäischen Münzen, die eine Jahreszahl in ihrer Prägungung trugen.